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Entspannung

Stress ade: So finden Sie Ihr inneres Gleichgewicht

„Was für ein stressiger Tag!“ Ein Satz, den wohl jeder kennt. Stress scheint zu unserem modernen Leben einfach dazuzugehören. Dabei gibt es Wege, ihm zu entkommen. Entspannungstechniken wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Meditation schalten den Körper quasi auf Erholungsmodus: Herzschlag und Blutdruck sinken, die Muskelspannung lässt nach, wir atmen ruhiger und fühlen uns schon nach kurzer Zeit gelassener und ausgeglichener.

Dauerhafter Stress macht krank. Geben wir dem Körper keine Gelegenheit, die Stresshormone, die uns unter Druck zu Höchstleistungen treiben, wieder abzubauen, gerät das ganze System durcheinander. Im schlimmsten Fall droht irgendwann ein Burn-out. Jetzt hilft nur eins: einen Gang runterschalten und Körper, Geist und Seele eine Auszeit gönnen. Entspannen auf Knopfdruck funktioniert jedoch leider nicht. Beginnen Sie deshalb mit Entspannungstechniken nie erst im größten Stress. Besser regelmäßig üben, auch in entspannten Zeiten, um dann im Ernstfall auf eine bewährte Methode zugreifen zu können, von der man weiß, sie funktioniert.

Autogenes Training oder die Kraft der Gedanken
Wie stark wir mit unseren Gedanken unser Wohlbefinden steuern können, beweist eindrucksvoll das Autogene Training. Allein mit der Kraft unserer Gedanken werden Arme, Beine und schließlich der ganze Körper angenehm warm und schwer. Das geht recht einfach und hat gleich mehrere positive Effekte: Wir hören auf zu grübeln, gleichzeitig beruhigen wir unser vegetatives Nervensystem und entspannen die Muskeln.
Etwas mehr Übung braucht die Meditation, bei der wir uns sitzend oder liegend auf den Atem, ein Mantra oder eine Melodie konzentrieren und so den Geist zur Ruhe bringen. Wem das zu passiv ist, kann auch aktiv meditieren. Mit einer Gehmeditation beispielsweise oder Achtsamkeitsübungen. Dazu eignet sich alles, was wir im Alltag tun, ob Putzen, Shoppen oder Autofahren. Einfach mit der Aufmerksamkeit ganz bei dem sein, was gerade ist und immer wieder zurückkehren, sobald die Gedanken abschweifen.

An- und entspannen: aktive Entspannungstechniken
Genau das Richtige für alle, die gern aktiv entspannen, ist auch die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Dabei wird nach und nach, von den Händen über die Schultern, Arme, Bauch und Beine bis zu den Zehen, jeder Muskel etwa fünf Sekunden angespannt – und anschließend etwa zehn Sekunden entspannt. Durch die vorherige Anspannung fühlt sich die Entspannung umso angenehmer an. Übt man regelmäßig, erinnert sich der Körper irgendwann fast von alleine an dieses wohltuende Gefühl, und es gelingt im Nu, sich in einen entspannten Zustand zu bringen.
Neben der Progressiven Muskelentspannung bietet sich auch Tai-Chi mit seinen langsamen, fließenden Bewegungsabläufen als aktive Entspannungstechnik an. Oder die Feldenkrais-Methode mit Übungen, die Bewegungsblockaden aufheben. Ebenso geeignet ist Pilates, bei dem sich Koordinations- und Atemtechniken mit Dehn- und Kräftigungsübungen verbinden.

Schnelle Entspannung für zwischendurch
Und wenn es mal ganz schnell gehen muss mit der Entspannung, gelingt das auch mit kleinen Sofortmaßnahmen. Zum Beispiel mit einer Atemübung, die die innere Ruhe und Konzentration fördert. Dabei rechtes Nasenloch zuhalten und mit dem linken langsam einatmen, dann beide Nasenlöcher zudrücken, die Luft kurz anhalten und rechts ausatmen. Nun rechts einatmen und von vorn beginnen. Ein äußerst effektives Ventil bei Stress ist zudem Bewegung. Ob Walken, Joggen, Schwimmen, Radfahren oder einfach eine Runde um den Block, jede Ausdauersportart ist zugleich auch eine Entspannungsübung – Hauptsache runter vom Bürostuhl und aktiv Stresshormone abbauen.

 

Weiterführende Links:
www.tk.de/tk/life-balance/aktiv-entspannen/entspannung-zum-download/747644

www.apotheken-umschau.de/Entspannung/Entspannungs-Videos-465801.html

www.fitforfun.de/beauty-wellness/gesundheit/tid-2902/entspannungsuebungen-erste-hilfe-bei-burn-out_aid_8557.html