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Ernährung

Suppen – Heißes für die kalten Tage

Blauer Himmel, glitzernder Schnee, klirrende Kälte – traumhaft. Ein langer Winterspaziergang, eingemummelt in eine dicke Jacke mit Wollschal und Mütze. Aber irgendwann wird es dann doch kalt, man freut sich auf ein warmes Zuhause – und auf eine leckere, heiße Suppe. Eigentlich kann der Winter kommen …

Etwas Warmes braucht der Mensch. Suppen sind lecker, nahrhaft, gesund – und sie haben viele Vorteile: Suppen erfordern meist kein Chefkoch-Niveau, sie sind relativ einfach zuzubereiten, man kann sie schnell aufwärmen – und meist schmecken sie am nächsten Tag noch besser. Aber leckere Suppen heizen uns nicht nur in der kalten Jahreszeit ein, sie geben uns auch Energie, Kraft und unterstützen unser Immunsystem.

Abwehrkräfte stärken
Eine abwechslungs- und vitaminreiche Ernährung ist im Winter besonders wichtig, um unsere körpereigenen Abwehrkräfte zu stärken. Dazu haben die verschiedenen Kohlsorten, Rote Beete und auch weniger bekannte Gemüsearten wie Teltower Rübchen oder Pastinaken einiges zu bieten. So ist Rote Beete reich an Eisen und Kalium, auch Feldsalat, Grünkohl und Chicorée liefern uns wichtiges Eisen. Steckrüben können den Tagesbedarf an Vitamin C decken und verfügen über viel Magnesium, Kalium und Vitamin E. Deshalb gilt für die Suppenküche in der kalten Jahreszeit: Viel Abwechslung und spannende Gemüse-Kombis, denn gerade im Winter braucht unser Körper einen gesunden Nährstoff-Mix.

Über den Tellerrand hinaus
Warum nicht einmal etwas Neues ausprobieren: Ingwer und Chili mitkochen – scharf macht warm. Wie wäre es mit einer außergewöhnlichen Creme-Suppe aus Petersilie, dazu Krabben-Toast? Oder vielleicht eine sämige Lauchsuppe mit Pastinake? Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt und eigentlich kann man beim Suppenkochen fast keine Fehler machen.

Und wer über den Tellerrand der deutschen Küche linsen möchte, auch international sind Suppen enorm beliebt: Asiatische Versionen mit Reis- und Glasnudeln – verfeinert mit exotischen Gewürzen. Italienische Minestrone mit Bohnen, Tomaten und geriebenem Parmesankäse. Oder vielleicht edel französisch: eine „Bouillabaisse“, die berühmte Fischsuppe aus Marseille oder ein Bohneneintopf „Cassoulet“, aber keinen Stress, für diese Gerichte kann man auch gerne mal ins Restaurant gehen.

Noch ein paar praktische Tipps:
Wenn gerade kein frisches Gemüse zur Verfügung steht, kann auch verpacktes aus der Tiefkühltruhe genommen werden. Da es nach der Ernte blanchiert und direkt schockgefroren wird, bleiben die meisten Nährstoffe erhalten.

Verschiedene Kohlsorten, besonders aber Rosenkohl verlieren ihre Bitterstoffe nach dem ersten Frost.

Genuss ohne Reue: Einfach ein paar ganze oder gemahlene Kümmelkörner mitkochen, dies verhindert Blähungen!


Einige Vorschläge für leckere Wintersuppen:

Kohlpüreesuppe
vitaminreich und deftig, der absolute Klassiker unter den Wintersuppen.

Erdapfelsuppe mit Steinpilzen
Kartoffelsuppe mit getrockneten Pilzen, sehr kräftig und macht richtig satt.

Rote Beete-Suppe mit Chili
ziemlich scharf, zum Anheizen bei Kälte – mit Chili, Knoblauch und Ingwer, wem dabei nicht warm wird …

Petersiliensuppe mit Krabben-Toast
Cremig-gerührte Suppe mit vitalstoffreicher Petersilie, dazu lecker-knuspriger Krabben-Toast.

Lauchsuppe mit Pastinake und Ingwer
Lauch und die selten verwendete Pastinake in Weißwein und Brühe gekocht – außergewöhnlich und lecker.

Die meisten Rezepte für die oben aufgeführten Suppen finden Sie unter den Stichworten Suppen oder Wintergerichte auf den folgenden Webseiten:

www.essen-und-trinken.de
www.chefkoch.de
www.brigitte.de