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Ernährung

Was heimische Märkte jetzt bieten

Adieu Wurzelgemüse und Kohl! Nun sprießen wieder frische junge Triebe und füllen die Märkte mit allerlei schmackhaften und gesunden Produkten aus der Region. Wer heimisches Obst und Gemüse kauft, tut nicht nur etwas für die Ökobilanz, sondern vor allem viel für die Gesundheit. Wir nehmen Sie mit auf einen saisonalen Streifzug.

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen erwacht auch das Bedürfnis nach frischen, knackigen Gerichten. Der Körper lechzt jetzt nach Vitalstoffen und nimmt alles dankbar auf. Wer auf ihn hört, wird mit frischer Energie belohnt und schlägt der gefürchteten Frühjahrsmüdigkeit ein Schnippchen. Nichts ist lebendiger als die ersten Kräutertriebe und jungen Gemüse. Die Geschmacksnerven kommen dabei auch auf ihre Kosten. Was aus heimischem Anbau kommt, durfte reichlich Luft und Sonne tanken und richtig reifen. Volle Aromen sowie ein höherer Gehalt an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen sind die angenehme Folge. 

Während das Obst noch ein wenig auf sich warten lässt, gibt sich die Kräuterwelt ein Stelldichein. Von März bis Juni wächst der intensive Bärlauch und verströmt seinen süßlichen Knoblauchduft. Am besten sind die zarten jungen Blätter. Aber auch die Blüten mit ihrem Aroma nach karamellisiertem Knoblauch sind ein Genuss. Ab April leistet ihm der fragile Kerbel Gesellschaft, mit seiner ätherischen Note ein gern gesehener Gast in der österlichen Küche. Eine besondere Renaissance erleben die supergesunden Wildkräuter, die Sie auch beim Frühlingsspaziergang selbst sammeln dürfen. Abseits von stark befahrenen Straßen lohnt sich der Griff nach frischem Löwenzahn und Brennesselblättern. In Salaten oder den beliebten grünen Smoothies entfalten sie ihre entgiftende und entschlackende Wirkung besonders.

Der erste Freilandsalat findet seinen Weg auf den Markt nun ebenso wie die robusten Blätter von Rucola und Winterspinat. Letzterer ist etwas gröber als der Sommerspinat, aber nicht minder gesund und schmackhaft. Er vertreibt Müdigkeit, kurbelt den Stoffwechsel an und unterstützt das Immunsystem. 

Mitte April, wenn die Spargelsaison eröffnet ist, beginnt für viele die schönste Gemüsezeit im Jahr. „Spargel satt“ heißt es dann und für etwa drei Monate darf nach Herzenslust geschlemmt werden. Wie schön, dass die feinen Stangen so extrem gesund sind. Bunte Salatköpfe aller Arten, Kohlrabi, Frühlingszwiebel, Mangold und die wieder entdeckten delikaten Mairübchen kommen im Wonnemonat wieder auf den Speiseplan. Auch Radieschen aus dem Freiland entfalten dann endlich wieder ihre zarte Schärfe. 

Ein bisschen früher schon startet der Rhabarber und sorgt für den meist süßen Part im Menü. Botanisch ein Gemüse, werden die rot-grünen Stangen mit der süß-säuerlichen Note hauptsächlich wie Obst verarbeitet.  Und ein idealer Partner für die sehnlichst erwarteten Erdbeeren aus der Nachbarschaft, die nun bis in den Sommer hinein ihren glanzvollen Auftritt haben und uns mit saftigen, sonnenwarmen und aromatischen Genüssen in lukullischen Höhenflügen schwelgen lassen. 

Weiterführende Links:
www.essen-und-trinken.de
www.lecker.de
www.brigitte.de