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Fitness

Asanas für Kopf und Körper

Sie verbinden Yoga mit Meditation, Entspannung, Dehnung? Dann wird es Zeit, Yoga von einer neuen Seite kennenzulernen. Denn die fernöstliche Philosophie ist auch eine echte Fitnessdisziplin, mit der man sich richtig auspowern kann – vorausgesetzt, man entscheidet sich für einen aktiven Yoga-Stil. Ob Power-Yoga, Slim-Yoga oder Fatburn-Yoga: Sie alle straffen und kräftigen spürbar den Körper und bringen ihn in Top-Form.

Wer bei Yoga eher an Dehnen und Meditieren denkt, der wird mit Power-Yoga schnell sein schweißtreibendes Fitness-Wunder erleben. Zwar umfassen auch die sportlichen Yoga-Varianten Atemübungen (Pranayamas) und Übungen zur Tiefenentspannung, der Schwerpunkt aber liegt auf den Körperstellungen, den Asanas. Typisch für Power-, Slim- und Fatburn-Yoga ist es, die Asanas fließend, miteinander zu verbinden und sie entweder lange zu halten, was schnell anstrengend wird, oder sie dynamisch zu wechseln, sodass man ruckzuck außer Puste gerät. So oder so entsteht ein äußerst effektives Training, das die Fettverbrennung anregt, Muskeln aufbaut und die Ausdauer verbessert.

Power-Yoga: Übungen, die fit machen – und entspannen
Auspowern kann man sich zwar auch mit einem Bauch-Beine-Po-Kurs, wer sich aber für Power-Yoga entscheidet, tut zugleich auch etwas für seine Entspannung. Denn anders als gewöhnliche Fitnesskurse spielt beim Power-Yoga wie bei allen Yoga-Stilen die Atmung eine wichtige Rolle. Ziel ist es, während allen Übungen bewusst zu atmen und sich auf den Körper zu konzentrieren – ohne einen Gedanken an den Job oder den letzten Beziehungsstress zu verschwenden. Wer das schafft, macht aus seinem Fitnessprogramm eine Meditation, quasi in Bewegung, aber genauso wirkungsvoll – Tiefenentspannung inklusive, was gerade in stressigen Zeiten eine Wohltat ist.
Denn Stress hat häufig eine unangenehme Begleiterscheinung: Wir werden zu Frustessern. Wenn schon den ganzen Tag Hektik und Ärger, dann wenigstens hin und wieder eine kleine Belohnung – am liebsten Schokolade. Statt jetzt aber die nächste Diät zu beginnen, ist Power-Yoga oder Schlank-Yoga die bessere Wahl.

Ganzkörper-Workout mit Kobra, Krieger und Hund
Grundsätzlich ist Power-Yoga für jeden geeignet, der ein unkompliziertes Ganzkörper-Training sucht, das man an jedem Ort ausführen kann; Isomatte und bequeme Kleidung genügen. Los geht es meist mit dem Sonnengruß, einer festgelegten Übungsabfolge, die den Kreislauf in Schwung bringt und alle Muskeln aufwärmt. Anschließend folgen Asanas wie Kobra, Krieger, Hund oder Baum. Natürlich lassen sich mit Power-Yoga auch einzelne Muskelgruppen trainieren. Das Boot beispielsweise ist DIE klassische Yoga-Bauchübung, die den gesamten Bauch kräftigt und in der Grundstellung an ein Boot erinnert. Wer mit Power-Yoga anfängt, dem reichen schon 15 Minuten tägliches Training, Fortgeschrittene erhöhen dann auf 30 Minuten, trainieren aber nur noch jeden zweiten Tag.

Bikram-Yoga: Abnehmen bei Saunatemperatur
Eine Steigerung in Sachen Kalorienverbrauch ist Bikram-Yoga, auch bekannt als Hot-Yoga. Dabei führen Sie in 90 Minuten 26 Übungen in festgelegter Abfolge aus. Das Besondere daran: Die Raumtemperatur beträgt 38 °C, saunaähnliche Bedingungen also, unter denen man im Nu ins Schwitzen kommt. Außerdem sind Muskeln und Sehnen schnell weich und geschmeidig und die Übungen fallen leichter. Allerdings: Man sollte viel trinken und eventuell auch Elektrolyte zu sich nehmen. Dafür ist Bikram-Yoga der beste Weg, um fit zu werden, zu entspannen und gleichzeitig abzunehmen.

Weiterführende Links:
www.frauenzimmer.de/cms/power-yoga-uebungen-fuer-einen-traumbody-2079603.html

www.brigitte.de/gesund/yoga-balance/yoga-uebungen-570983/

www.yoga-vidya.de/yoga-anfaenger/yoga-uebungen/yoga-sonnengruss/