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Fitness

Sport-Klettern für Kondition und Familienspaß

Immer höher, immer weiter ist die Devise derer, die mit Eifer dem Ruf der Berge folgen. Dass man dafür nicht unbedingt den Weg in die Alpen antreten muss, zeigen zahllose Sportkletterer, die in Deutschlands Kletterhallen regelmäßig den Aufstieg trainieren. Selbst dann, wenn es draußen stürmt und schneit.

Klettern ist neben dem Laufen wohl die älteste und natürlichste Fortbewegungsart. Ursprünglich nur in den Bergen möglich, erfreut sich das Erklimmen steiler Wände mittlerweile immer größerer Beliebtheit. Unabhängig von Wind, Wetter oder Tageszeiten streben die Kletterbegeisterten auf künstlichen Felswänden hoch hinaus. Anfänger direkt neben Profis zu sehen, ist da keine Seltenheit. Was in der Natur lebensgefährlich wäre, klappt in den zwischen fünf und zwanzig Meter hohen Kletterhallen mühelos. Die Routen selbst können dabei wesentlich länger sein,  denn Schwierigkeitsgrad und Länge hängen von Form, Größe und Anordnung der auf die Wände aufgeschraubten bunten Griffe ab. Der Farbencode der einzelnen Parcours gibt Aufschluss darüber wie anspruchsvoll die Route ist. 

Generell gilt Indoor-Klettern als eine sehr sichere Sportart. Gerät und Ausrüstung werden regelmäßig vom Fachpersonal überprüft, das die Kletterer selbst auch gerne unterstützt. Schließlich zählen Steinschlag und die Stabilität der Sicherungspunkte beim Outdoor-Klettern als Risikofaktoren Nummer eins. 
Man unterscheidet verschiedene Sicherungsformen wie etwa das „Top-Rope“,  die einfachste Art mit dem geringsten Risiko. Das Seil hängt dabei ganz oben in einer Umlenkung. Der Partner sichert den Kletternden vom Boden aus. Diese Methode gibt es nur beim Sportklettern, da das Seil zuvor am Zielpunkt eingehängt werden muss. 

Für Einsteiger gibt es Schnupperkurse, in denen die wichtigsten Elemente gelehrt werden. Die Ausrüstung wird normalerweise mitgebracht, kann aber in vielen Hallen vorerst einmal geliehen werden. Zum Grundstock zählen Klettergurt und Kletterschuhe, ein Sicherungsgerät, Schraubkarabiner, Magnesiasack, je nach Halle auch ein Kletterseil und das so genannte Express-Set: zwei Karabinerhaken, die mit einer Bandschlinge verbunden sind und als Verbindung zwischen Seil und Sicherungspunkt dienen. 

Schon beim Anlegen der Ausrüstung gilt es, Sorgfalt walten zu lassen. Der Partner-Check ist ein wichtiges Element, um zu erkennen, ob alles korrekt ausgeführt wurde. Sicherheit wird bei dieser Sportart ganz besonders groß geschrieben. 

Indoor-Klettern gilt als exzellentes Muskel- und Konditionstraining, schult Gleichgewicht, Koordination und Körperbewusstsein. Und das Wichtigste: es macht jede Menge Spaß und eignet sich wunderbar auch als Familiensport, der von der Jugend bis ins hohe Alter ausgeführt werden kann.

Die größte Kletterhalle der Welt steht übrigens im Münchner Stadtteil Thalkirchen. Sie bietet nicht weniger als fast 8.000 Quadratmeter Kletterfläche.

Weiterführende Links:
www.kletterhallen.net
www.climbing.de