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Ernährung

Die leckersten Gewürze zum Backen

Zimt, Nelken, Vanille – unsere weihnachtliche Stimmung hat viel mit Düften und Gerüchen zu tun. Intensive Gerüche, die wir seit unserer Kindheit kennen und die uns an die Zeit des Plätzchenbackens erinnern. Jene behaglichen Stunden in der bullig warmen Küche, inmitten von Mehl, Eiern, Zucker und wundersam riechenden Gewürzen.

Exotisch duftende Zutaten werden in der Weihnachtsbäckerei schon seit vielen Jahrhunderten verwendet und die Vielfalt der Gewürze, die ein weihnachtliches Aroma verströmen, ist enorm. Sie sind für den köstlichen, oft auch außergewöhnlichen Geschmack unserer Plätzchen unverzichtbar. Zudem sind sie auch noch gesund, viele der Weihnachtsgewürze haben eine besondere, oft heilende Wirkung, einige regen die Verdauung an, andere helfen gegen Schmerzen oder sollen sogar den Blutzucker senken. Nelken und Kardamon werden sogar in Arzneimitteln verwendet.


Weihnachtsgewürze: Woher sie kommen, was sie bewirken

Anis
Das Gewürz stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum und aus Westasien. Anis hat einen milden, leicht süßlich-herben Geschmack mit einer frischen Note. Neben leckerem Anisgebäck wird das Gewürz auch bei Lebkuchen und anderen Plätzchen verwendet. Und Anis hat heilende Wirkung, es hilft bei Reizungen der Atemwege und wird wegen seiner krampflösenden Wirkung geschätzt.

Muskat
Muskatbäume wachsen im tropischen Regionen in Asien, Südamerika und Afrika. Beim Kochen und Backen wird meist eine frisch geriebene Muskatnuss verwendet. Muskat findet in vielen Weihnachtsrezepten Verwendung, das enthaltende ätherische Öl lindert Magenkrämpfe und löst Blähungen – oft sehr angenehm nach üppigem Weihnachtsessen.

Ingwer
Die Ingwer-Wurzel wächst in den Tropen und Subtropen. Ingwer verfeinert Lebkuchen, aber auch Tee und Limonaden. Die asiatische Küche setzt das Gewürz bei Reis- und Currygericht häufig ein. Und Ingwer hilft, wenn uns das übermäßige Naschen an Weihnachten auf den Magen schlägt: Die Scharfstoffe regen die Produktion von Speichel- und Magensaft an und unterstützen damit die Verdauung.

Kardamom
Kardamom wird traditionell vorwiegend in Asien angebaut. Er hat einen frisch-würzigen, gleichzeitig süßlich-scharfen Geschmack und ist damit das typische Weihnachtsgewürz für Lebkuchen, Plätzchen, Spekulatius und Punsch. Wegen seiner verdauungsfördernden und krampflösenden Wirkung ist er sogar Bestandteil einiger Magen-Darm-Arzneimittel. Und noch ein Tipp für Genießer: Ein wenig Kardamom verfeinert wunderbar Kaffee oder heiße Schokolade.

Nelken
Nelken sind die weihnachtlichen Gewürzklassiker schlechthin. Ob in Lebkuchen, Punsch oder Glühwein – das typische Nelkenaroma darf nicht fehlen. Wissenschaftler haben entdeckt, dass Nelken zu den besten bekannten Antioxidantien gehört und sich daher wie kaum ein anderes Gewürz zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkraft eignet – lecker und gesund.

Zimt
Zimt stammt aus Ceylon, China oder Vietnam. Für den europäischen Markt wird der Zimt fast immer gemahlen, ganz Zimtstangen werden eher selten verwendet. Bei uns ist das Gewürz vor allem in Verbindung mit Zucker, Gebäck, Plätzchen oder Glühwein, besonders in der Weihnachtszeit gebräuchlich. Eine mögliche blutzuckersenkende Wirkung von Zimt wird in der modernen Medizin noch kontrovers diskutiert.


Buchtipp Christina Richon Weihnachtsplätzchen: Himmlisch lecker und bezaubernd süßBuchtipp
Weihnachtsplätzchen: Himmlisch lecker und bezaubernd süß
von Christina Richon


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Hier finden Sie viele Rezepte für leckere Gewürz-Plätzchen:
www.chefkoch.de
www.essen-und-trinken.de
www.essen-und-trinken.de/plaetzchen