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Diabetes – Entstehung, Symptome, Ernährung

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine chronische Erkrankung des Glucosestoffwechsels. Durch einen Insulinmangel oder einer verminderten Wirkung des Insulins steigt der Blutzuckerspiegel krankhaft an, während gleichzeitig in den Zellen ein Energiemangel besteht, da sie nicht mehr genügend Glucose aus dem Blut aufnehmen können. Es wird zwischen zwei Typen unterschieden:

Typ 1 Diabetes: Diese Diabetesform ist die seltenere Form von beiden Varianten und wird als „Jugendlicher Diabetes“ bezeichnet, da sie sich meist im Kinder- oder Jugendalter, meist vor dem 40.Lebensjahr, manifestiert.

Typ 2 Diabetes: Die meisten Diabetiker leiden unter dem sogenannten Altersdiabetes, der normalerweise erst in späteren Lebensjahren aufritt.

Darüber hinaus gibt es noch Sonderformen, wie beispielsweise Schwangerschaftsdiabetes. Sie kann als Begleitung der Schwangerschaft auftreten und reguliert sich danach in den meisten Fällen von selbst wieder.


Wie entsteht Diabetes?

Die Entstehung vom Typ 1 Diabetes ist noch nicht eindeutig erklärt. Als Ursache wird eine Autoimmunerkrankung angenommen, also eine Krankheit, bei der sich das Abwehrsystem gegen körpereigene Strukturen wendet. Die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse sind zerstört, wodurch ein absoluter Insulinmangel entsteht.

Der Altersdiabetes entsteht in erster Linie durch Übergewicht, Bewegungsmangel und diabetesfördernde Ernährung. Durch ein ständiges Übermaß einfacher Kohlenhydrate durch die Ernährung steigt die Insulinproduktion an, anfangs ist sie beim Typ 2 noch erhöht. Doch die Empfindlichkeit der Zellen auf Insulin nimmt mit der Zeit ab, der Körper muss immer mehr Insulin herstellen, bis die Produktion irgendwann ganz zum Stillstand kommt.


Diabetes Symptome

Die Anzeichen des Jugenddiabetes können sich innerhalb Wochen, aber auch recht kurzfristig, innerhalb weniger Stunden entfalten:



Wie wird Diabetes behandelt?

Um einen gesunden Blutzuckerwert zu erreichen, wird der Typ 1 Diabetes mit einer lebenslänglichen Insulintherapie therapiert. Insulin muss immer gespritzt werden, da es ein Eiweiß ist und in Tablettenform von der Magensäure zerstört würde. Trotz Insulin ist eine geeignete Diabetes Ernährung Pflicht.

Beim Typ 2 reicht oft eine Gewichtsreduktion und die Umstellung der Ernährungsgewohnheiten auf eine Diabetes Ernährung aus, um den Blutzuckerspiegel positiv zu beeinflussen. Auch regelmäßige Bewegung ist neben einer diabetesfreundlichen Ernährung hilfreich, da sie Glucose abbauen kann. Bringt die Diabetes Ernährung nicht den erwünschten Erfolg, kommen zunächst Tabletten zum Einsatz, die den Blutzucker normalisieren. Die medikamentöse Behandlung ist jedoch nur möglich, wenn die Bauchspeicheldrüse noch selbst Insulin produzieren kann. Erst wenn die körpereigene Insulinproduktion nach Jahren zum Erliegen kommt, wird auch der Typ 2 Patient schließlich insulinpflichtig.


Diabetes Ernährung

Bei beiden Diabetes Typen stellt das Einhalten einer Diät eine wichtige Grundlage dar. Bei der Diabetes Ernährung muss in erster Linie der Kohlenhydratanteil von Lebensmitteln beachtet werden. Die Kohlenhydratmenge wird in der Einheit BE (Broteinheit) gemessen. Je nachdem, wie hoch die durch die Ernährung zugeführte Kohlenhydratmenge am Tag ist, muss die Höhe der Insulinangabe daran angepasst werden. Bei übergewichtigen Typ 2-Patienten steht jedoch die Kalorienmenge der Ernährung im Vordergrund. Für die Diabetes Ernährung gelten folgende Grundregeln:

 


Welche Regeln müssen neben der Diabetes Ernährung noch beachtet werden?

Nicht nur die Ernährung bei Diabetes spielt eine wichtige Rolle für die Patienten. Da beide Formen der Diabetes zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen können, müssen regelmäßig ärztliche Kontrollen durchgeführt werden, um Risiken schnell zu erkennen. Außerdem sollte sich jeder Diabetiker umfassend über seine Erkrankung informieren, um Notsituationen wie eine Über- oder Unterzuckerung zu vermeiden. Zudem sollte er selbst regelmäßig seine Blutzuckerwerte im Urin und Blut überprüfen, hierfür gibt es praktische Tests. Sportarten wie Walking, Fahrrad fahren oder Laufen wirken sich positiv bei Diabetes aus. Hierbei sollte jedoch beachtet werden, dass Bewegung den Blutzucker senkt und die Gefahr einer Unterzuckerung besteht. An einem einsamen See schwimmen zu gehen oder alleine im Wald zu joggen ist daher eher ungeeignet.


Mögliche Langzeitschäden von Diabetes

Die meisten Spätfolgen von Diabetes entstehen dadurch, dass der überhöhte Blutzucker den Gefäßen schadet. Dies kann in den unterschiedlichsten Körperregionen zu Problemen führen:



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