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Fit und gut gelaunt durch richtiges Joggen

Stress abbauen, Kalorien verbrennen oder die Immunabwehr verbessern: Es gibt genügend Gründe, weshalb viele Menschen mehrmals pro Woche ihre Laufschuhe anziehen, die Wasserflasche einpacken und sich auf ihrer Lieblingsstrecke austoben. Die leichte Umsetzbarkeit ist ein weiterer Grund, weshalb diese Sportart so beliebt ist. Joggen ist sehr alltagstauglich, da keine Geräte, Hilfsmittel oder der Gang in ein Fitness-Studio dafür erforderlich sind. Im Prinzip kann so gut wie überall gejoggt werden, selbst im Urlaub muss nicht pausiert werden. Außerdem lässt sich Joggen flexibel in den Alltag integrieren, da es sich unabhängig von der Saison oder Öffnungszeiten durchführen lässt. Früh morgens beim Sonnenaufgang, zwischendurch in der Mittagspause oder erst nach dem Feierabend – Sie entscheiden, wann Sie Ihrer Gesundheit etwas Gutes tun und loslaufen möchten. Nebenbei ist joggen im Gegensatz zu manch anderer Sportart recht kostengünstig, da nur ein geeignetes Laufoutfit benötigt wird.


Wieso ist joggen gut für unsere Gesundheit?

  • Joggen verbraucht Kalorien. Dadurch kann es hilfreich sein, um das Gewicht zu halten oder lästige Speckrollen loszuwerden.

  • Regelmäßiges Laufen macht unseren Kopf frei und hilft beim Stressabbau. Es veranlasst unseren Körper dazu, vermehrt Glückshormone auszuschütten und wir werden ausgeglichener.

  • Durch Jogging wird unser Immunsystem stimuliert, die Anzahl wichtiger Immunzellen steigt an. Aber Achtung, nur wer regelmäßige Erholungspausen einlegt, kann von diesem Effekt profitieren. Wer sich im Training überfordert, schwächt die Immunabwehr.

  • Joggen erhöht die Sauerstoffzufuhr, ist gut für den Kreislauf und stärkt das Herz. Bereits dreimal wöchentlich 30 Minuten zu joggen, soll vorbeugend gegen Herzerkrankungen helfen.

 


Richtig joggen: Worauf muss geachtet werden?


Für Jogging ist es nie zu spät und grundsätzlich eignet sich jedes Alter, damit anzufangen. Sehr untrainierte Menschen, die sich seit langem nicht mehr körperlich betätigt haben, sollten besser einen Arzt aufsuchen, bevor sie mit dem Joggen beginnen. Auch Personen mit starkem Übergewicht, Herz-Kreislauf-Problemen oder anderen chronischen Krankheiten ist es zu empfehlen, sich vorher ärztlich beraten zu lassen.

Mit am Wichtigsten für gesundes Joggen ist sicherlich die Auswahl hochwertiger Sportschuhe. Sie geben nicht nur Halt, sondern sorgen insbesondere für eine gute Dämpfung, um den Fuß vor Verletzungen durch den Aufprall auf harte Böden zu schützen.

Anfänger sollten darauf achten, sich nicht zu überfordern. Wer nur schwer durchhält, eine halbe Stunde zu joggen, sollte anfangs nur Viertelstunde einlegen. Die Trainingszeit kann nach und nach langsam gesteigert werden. Auch wechselnde Phasen zwischen schnellen und langsameren Laufeinheiten eignen sich gut für den Einstieg. Insbesondere wenn es bergauf geht, darf das Lauftempo gesenkt werden. Doch auch wer sich zu Beginn vornimmt, täglich zu joggen, kann sich leicht überanstrengen und bleibt nur selten dabei. Ein oder zwei Tage sollten anfangs zwischen den Trainingseinheiten liegen, damit der Körper sich erholen kann. Wer in einer Gruppe joggen geht, hat meist mehr Spaß und bleibt motiviert.

Jede Joggingeinheit sollte mit einer kleinen Aufwärmphase beginnen, um die Muskeln und Gelenke darauf einzustimmen. Wie generell beim Sport, sollte auch direkt vor dem Joggen nichts gegessen werden. Zwei Stunden sollten mindestens zwischen den Mahlzeiten und dem Training liegen. Kleinigkeiten wie ein Apfel oder ein Müsliriegel sind jedoch okay. Wer eine Erkältung hat, verzichtet besser auf das Training. Durch die Bewegung werden Viren im ganzen Körper verteilt.

Schlimmstenfalls kann dies zu einer lebensgefährlichen Entzündung des Herzmuskels führen. Wird die Infektion von Fieber begleitet, sollte auch nach der Genesung besser noch eine Woche Pause vom Training eingelegt werden.


Richtig joggen bei Kälte

Wer sich bei nasskaltem Wetter und eisigen Temperaturen am Liebsten gemütlich zuhause verkriecht, hat meist weniger Motivation, laufen zugehen. Doch gerade in der kalten Jahreszeit ist Joggen eigentlich wichtig für unsere Gesundheit. Durch das fehlende Licht wird in unserem Körper weniger Serotonin produziert. Das Glückshormon sorgt für gute Laune. Wer regelmäßig laufen geht in den Herbst- und Wintermonaten, kann sich vor einem seelischen Tief oder gar einer Winterdepression schützen. Außerdem ist es gerade in den typischen Erkältungsmonaten wichtig, unser Immunsystem auf Trab zu halten. Bewegung an der frischen Luft aktiviert Abwehrstoffe in unserem Organismus.

Mit der richtigen Kleidung kann Joggen auch bei Minusgraden viel Spaß machen. Da Joggen die Körpertemperatur bereits nach wenigen Schritten erhöht, ist es besser, sich nicht allzu warm einzupacken. Wer sich nach dem Zwiebelprinzip kleidet, trägt mehrere Schichten übereinander und zieht einfach ein Kleidungsstück aus, wenn es zu warm wird. Mit wasserdichtem Schuhwerk, einer Regenjacke und einer Kappe sind Jogger bestens gegen Regen oder Schnee gewappnet.


Richtig joggen bei Hitze


Bei großer Hitze ist es ganz normal, dass die Leistung beim Joggen beeinträchtigt wird. Ganz wichtig ist dabei, genügend Flüssigkeit aufzunehmen. Jogger sollten sich im Sommer mit einer geeigneten Kopfbedeckung vor der Sonne schützen. Auch die Verwendung von Sonnencreme sollte zur Gewohnheit werden, um Hautkrebs vorzubeugen. An sonnigen Tage sind helle Kleidungsstücke empfehlenswert, da sie die Sonnenstrahlen nicht so stark anziehen wie ein schwarzes Outfit. Um den Kreislauf nicht zu belasten, sollte nicht ausgerechnet die Mittagszeit für das Training genutzt werden.

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